SRs 1500 35/15.0(2x400kW)+VR 

Foto: theinze

Bagger 1473 war von 1964 bis 1999 im Tagebau Meuro eingesetzt, wurde dann abgestellt und diente als Landmarke der Region. Korrosion setzten dem Gerät zu, dass die verantwortlichen Gemeinden die Verschrottung ins Auge fassten. Da das Gerät aber unter Denkmalsschutz steht, ist das nun vom Tisch.

Hier erfahren Sie etwas über die Geschichte dieser Baggerklasse, die einen Meilenstein im DDR-Großgerätebau darstellt.

 Der SRs 1500 35/15.0(2x400kW)+VR stellte in seiner Gesamtkonstellation eine neue Geräteklasse(IV)dar. Diese Gerätegröße markierte eine neue Richtung des  DDR-Großgerätebaues dar. Höhere Leistungsvorgaben im den Abraumbetrieben, sich verschlechternde Abbaubedingungen verlangten größere, leistungsfähigere Geräte. Der SRs 1500+VR, Bagger 1473 war der Prototyp. Mit den Erfahrungen in Planung, Montage und Betrieb war die Grundlage geschaffen, noch größere, leistungsfähigere Bagger u bauen. Es folgten die SRs 240035/9.0(2x630kW)+VR, SRs 4000+VR und schließlich das Flaggschiff der SRs 6300 50/15.0(3x630kW)+VR+12/-12.157.

Inder DDR liefen die SRs 1500+VR, Bgg. 1473 im Tagebau Meuro, SRs 2400+VR in den Tagebauen Profen und Welzow-Süd. 3 SRs 6300+VR waren eingesetzt in den Tagebauen Greifenhain(heute in Nochten), Welzow-Süd und Breitenfeld.

Exportiert wurden 2 SRs 2400+VR nach Polen, 10 SRs 2400+VR nach der Sowjetunion, Je ein SRs 4000+VR nach Griechenland und Sowjetunion. Im heutigen Russland arbeitet der SRs 4000+VR in Direktversturzkombination mit einem ARs(K)8800.195. 

Bilder der Montage




 





 

 

 


Die Gerätestammkarte